Gemeinschaftsprojekt: Bottom und Top Slide Valve für Kokeranwendung

Das Teilvorhaben „Bottom Slide Valve und Top Slide Valve in kurzer Bauform für die Rekonstruktion der Koker in Raffinerieanlagen“ wird aus Mitteln der Europäischen Union kofinanziert.

Eine Prozessstufe in Raffinerien sind Koksanlagen. In Koksanlagen von Raffinerien werden schwere Rückstandsöle weiterverarbeitet. Der Rückstand der Rektifikation wird in einem Wärmeübertrager auf ca. 500°C bis 550°C erhitzt und dann in Koks-Kolonnen zum Verkoken gefüllt. Koks-Kolonnen müssen prozessbedingt am Kopf und am Sumpf der Kolonne ca. alle 12-24 h geöffnet werden. Über die Öffnung am Kopf der Koks-Kolonne wird eine Wasserstrahlschneidvorrichtung eingeführt, die den ausgehärteten Koks in der Kolonne schneidet, damit er über die Öffnung am Sumpf der Kolonnen gravimetrisch herausrutschen kann. Beide Öffnungsvorrichtungen müssen die Kolonne während der Befüllung und während des Aushärtungsvorgangs druckdicht verschließen.

Die Öffnungsvorrichtung am Sumpf ist besonders widrigen Bedingungen ausgesetzt, da sie direkt in Kontakt mit dem heißen flüssigen Rückstand und im Laufe des Prozesses mit dem ausgehärtete Koks in Kontakt kommt und dieser auch über diese Öffnung als Feststoff in Form von Koksbrocken die Koks-Kolonne verlässt.

Scroll to Top